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Feminin und Agil – Warum das Digitalzeitalter weiblich ist.

Das digitale Zeitalter braucht feminine Qualitäten. Schon die alten Chinesen haben Yin Prinzipien als weiblich beschrieben und Yang als männlich.

Im digitalen Zeitalter geht es um virtuelle und nicht-materielle Güter. Wir sind auf dem Weg ins MetaVersum. Die Geschwindigkeit der Veränderung wächst mit der Komplexität der Systeme. Agilität hilft, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. All dies erfordert Yin Qualitäten, also Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Kommunikation und Beziehungsfähigkeit.

Die femininen Qualitäten verkörpern die Yin Prinzipien:

Intern, sein, flexibel, kreativ, beziehungsorientiert, unstrukturiert, intuitiv, miteinander, emotional, chaotisch

Das maskuline verkörpert die Yang Prinzipien:

Extern, tun, mental, getrennt, strukturiert, zielorientiert, strategisch, geordnet

Das digitale Zeitalter bezeichnen wir als VUKA: Verletzlich, Unsicher, Komplex mit Ambiguität. Dies sind alles feminine Qualitäten, denen wir am besten mit femininer Stärke begegnen.
 

Die alten Chinesen wußten schon, dass Yin und Yang im Gleichgewicht sein müssen, damit der Mensch gesund bleibt. Sowohl Mann als auch Frau sollten beide Qualitäten ausgewogen verkörpern. Dies trifft auch auf alle anderen Ebenen des Lebens zu. Da die Kraft des Weiblichen im Yin liegt, fühlen Frauen sich mehr im femininen zuhause als Männer. Umgekehrt fühlen sich die meisten Männer wohler im Maskulinen.

Die Kultur für das Geschäftslebens hat am Anfang des 20. Jahrhunderts, mit dem Start des Industriezeitalters, so richtig Fahrt aufgenommen. Frauen waren dabei nicht nennenswert beteiligt. Das Maskuline Prinzip war im Industriezeitalter sehr hilfreich. Es ging darum, möglichst effizient Waren zu reproduzieren. Dafür waren exakte Pläne  und eine feste Struktur sehr nützlich. Projektmanagement mit festem Budget für genaue Zeitpläne, waren der Schlüssel für Erfolg, weil materielle Komponenten, wie Erze und Energieträger, den Engpass darstellten.
Diese Erfolgsrezepte funktionieren im Digitalzeitalter nicht mehr. Der größte Anteil der virtuellen Wertschöpfung basiert auf geistigen Produkten, wie Software und Daten. Unternehmen wie Uber und AirBNB besitzen weder Autos noch Häuser. Das Kapital liegt in der Intelligenz dieser nicht-materiellen Güter. Hierfür sind die Yin Qualitäten, also die femininen Prinzipien, die Erfolgsrezepte. 

Aus dieser Erkenntnis kann man den Schluss ziehen, dass das digitale Zeitalter mehr den Yin Qualitäten folgt. Das Industriezeitalter ist den Yang Qualitäten gefolgt.