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Auf der Technologiewelle surfen

Das Feminine nutzt Technologie, um mehr zu erreichen. Die neuesten Werkzeuge sind das Mittel zum Zweck, statt Selbstzweck. Sie sind dazu da Komplexität zu meistern.

Mit dem Lockdown für Corona ist auch der letzte Bewohner der zivilisierten Welt im Digitalzeitalter angekommen. Auch das Klassenzimmer wurde digital. Bis in die letzte Ecke im afrikanischen Busch habe ich Kinder im frühen Alter das Smartphone als Babysitter benutzen gesehen. 

Auch wenn Computer, Netzkabel und Router materielle Güter und Produkte sind, die Infrastruktur, so ist die Information die auf Computern verarbeitet wird und die generierten Daten und Algorithmen die als Bits und Bytes über das System transportiert werden, dass was das Digitalzeitalter ausmacht. 

Im Industriezeitalter hat uns die schnelle Reproduktion von materiellen Gütern, wie Dampfmaschinen, Traktoren für die Landwirtschaft, Lastwagen für den Transport von Gütern, zu einem leichteren Leben geführt. Auch Frauen können Laster und Bagger fahren. Damit ist ein LKW ein Werkzeug um uns mehr Lebensqualität zu liefern. Es transportiert einen Brief viel schneller als eine Postkutsche oder ein Kurier zu Pferd.

Digitale Produkte und Dienstleistungen sind nicht-materielle Werkzeuge, um unsere Lebensqualität zu verbessern. Die Nachricht, die zu Pferde tagelang unterwegs war, braucht per eMail nur Bruchteile von Sekunden. Digitale Produkte sind Werkzeuge, wie einst der Steinkeil für den Neandertaler, um unsere Bestimmung zu erfüllen. Wenn wir uns auf unsere Träume und Herzenswünsche konzentrieren, als Beitrag zum Leben, dann ist uns jedes technisch bessere Werkzeug recht, dass wir dafür einsetzen können. Wow, damit verschwindet die Angst vor der Technologie. Technologie ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum. Zweck. Entscheidend ist unser Lebenssinn und -zweck, unsere Bestimmung.

Wenn du das verinnerlicht hast, dann ist Technologie keine Bedrohung mehr. Das Das Leben fließt und mit ihr entwickelt sich die Technologie unserer Zivilisation vom Faustkeil bis zum selbstfahrenden Automobil.

Plötzlich können alle Online in Meetings und zum Lernen, nicht zu früh und nicht zu spät. Ich nenne das “auf der Technologiewelle surfen”. Als Surfer auf dem Ozean weiß man, dass die nächste Welle auf jeden Fall kommt. Wenn man zu spät aufs Brett steht, dann ist die Welle vorbei. Wenn zu früh, dann verpufft die Energie. Genau richtig, auf den Kamm der Welle aufzuspringen, dass ist die Kunst des Wellenreitens. So ist das auch mit der Technologie.

So kannst du die femininen Prinzipien nutzen, um die Komplexität unserer Zeit zu meistern:

  1. Formuliere eine Vision, die dich begeistert und setze diese mit einem Produkt oder Service um.
  2. Biete einen Nutzen für deinen Kunden, der unabhängig ist von Technologie.
  3. Verwende immer nur so viel Technologie, wie du minimal brauchst.
  4. Ordne die Technologie den Produktzielen unter.